Die 5 wichtigsten Themen der Welt-Aids-Konferenz

21st International AIDS Conference (AIDS 2016), Durban, South Africa. Thursday 21 July : Venue -Durban ICC Volunteer's of the 21st International AIDS Conference in Durban 2016 Photo©International AIDS Society/Abhi Indrarajan

Volunteer’s of the 21st International AIDS Conference in Durban, South Africa (AIDS 2016), Thursday 21 July, Venue: Durban ICC. (Photo © International AIDS Society/Abhi Indrarajan)

Die 5 wichtigsten Themen der Welt-Aids-Konferenz

Eine Woche lang haben Tausende Forscher, Aktivisten und Regierungsvertreter auf der Welt-Aids-Konferenz über die künftige Strategie im Kampf gegen HIV und Aids beraten.

Durban. 18.000 Experten berieten eine Woche lang im südafrikanischen Durban über den Kampf gegen Aids. Das waren die wichtigsten Themen des am Freitag endenden Treffens.

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Kampagne gegen Syphilis, HIV & Co.

Auch Gröhe greift zum Gummi

Aufklärung statt Ausgrenzung: Das ist das Motto hinter „Liebesleben“, der neuen BZgA- Kampagne zur Prävention sexuell übertragbarer Krankheiten. Damit hat „Gib Aids keine Chance“ ausgedient. Was bleibt, ist das zeitlose Präventionsutensil: das Kondom.

Kampagne "Liebesleben" macht auf alle sexuell übertragbaren Krankheiten aufmerksam, nicht nur auf Aids. (© [M] Plakat: BZgA / haltestelle: Illian)

Kampagne „Liebesleben“ macht auf alle sexuell übertragbaren Krankheiten aufmerksam.
(© [M] Plakat: BZgA / haltestelle: Illian)

Neu-Isenburg. Tina, wat kosten die Kondome?“ brüllt eine wasserstoffblonde Kassiererin durch einen Supermarkt. Unvergessen ist der Werbespot, in dem der Schauspieler und Autor Ingolf Lück – Nerd-Brille, Stirnband, Popperfrisur, Lauchstange und Baguette – im Supermarkt beim Einkauf von Kondomen „erwischt“ wird – und keinen juckt’s.

Im Gegenteil: Das Präventionsutensil wird aus der Schmuddelecke geholt und auf die Ebene einer Stange Lauch gestellt, deren Preis die Verkäuferin gerade nicht im Kopf hat.

Es war, als ob ein Fenster geöffnet wurde und frische Luft in einen Raum voller abgestandenem Mief strömte. Der Raum war das sich gerade vereinigende Deutschland. Es war 1989. Im Radio lief „Don’t worry, be happy“ von Bobby McFerrin, aber die Zeiten waren finster.

Seit knapp einem Jahrzehnt war die Krankheit Aids bekannt. Irrationale Ängste blühten. Die als „Lustseuche“ schwuler Männer verschrieene Virusinfektion hatte rückwärts gewandte Kräfte auf den Plan gerufen. Kardinal Joseph Ratzinger, der spätere Papst Benedikt XVI., sprach von Aids als der Gegenwehr der Natur.

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HIV-Therapie als Prävention

Ärzte Zeitung, 17.12.2012

Seit mehr als einem Jahr ist klar, dass zumindest in Studien das Konzept „Therapie als Prävention“ gegen die HIV-Ausbreitung erfolgreich umgesetzt werden kann.

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In der Studie HPTN 052, die noch bis 2015 läuft, mit sowohl hetero- als auch homosexuellen Paaren wurde die Wahrscheinlichkeit, dass der HIV-infizierte Partner den nicht infizierten ansteckt, um 96 Prozent reduziert.

Dass nun versucht wird, das Konzept außerhalb von Studien – also im wirklichen Leben – zu überprüfen, ist der logische nächste Schritt. Doch wie schwierig sich Umsetzung und Interpretation der Daten gestalten, macht eine aktuelle chinesische Studie klar.

Mit einer Risikoreduktion von 26 Prozent in dieser Studie liegt die Erfolgsrate weit unter dem Erfolg in der HPTN 052-Studie.

Das verwundert nicht, weil aufgrund der Vorgaben im chinesischen Gesundheitssystem etwa die Therapie bei den meisten Teilnehmern der retrospektiven Studie erst begonnen wurde, als sie im Gegensatz zur HPTN-Studie durch die Virusvermehrung schon stark immungeschwächt waren.

Die geringe Reduktion des Infektionsrisikos sollte aber nicht entmutigen, sondern Anlass für retrospektive Studien mit Einschlusskriterien ähnlich denen in der HPTN-Studie sein.

Quelle: ÄrzteZeitung

Schutz auch für gesunde Partner

HIV-Therapie

Das Konzept „Therapie zur Prävention“ gegen HIV scheint zu funktionieren – auch außerhalb von Studien, wie Kollegen aus China und den USA zeigen. Allerdings gibt es Einschränkungen.
Die antiretrovirale Behandlung eines HIV-Infizierten kann den nichtinfizierten Partner vor einer Infektion schützen. (© Lauren Hamels/Fotolia)
Die antiretrovirale Behandlung eines HIV-Infizierten kann den nichtinfizierten Partner vor einer Infektion schützen. (© Lauren Hamels/Fotolia)

PEKING. Hinweise darauf, dass unter Nichtstudienbedingungen bei heterosexuellen Paaren mit stabilen Partnerschaften die antiretrovirale Behandlung des HIV-Infizierten den Nichtinfizierten vor einer Infektion schützen kann, hat jetzt die größte derartige Studie in China mit fast 40.000 diskordanten Paaren erbracht.

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